Einsatz 1/2021: Verdacht Gebäudebrand

Datum: 5. Januar 2021 
Alarmzeit: 1:44 Uhr 
Alarmierungsart: Melder + Sirene 
Dauer: 1 Stunde 16 Minuten 
Art: Brandbekämpfung  
Einsatzort: Wambach 
Fahrzeuge: GW-L Schlangenbad 6/64 , PKW Schlangenbad 6/16 , TLF 20/25 Schlangenbad 6/22  
Weitere Kräfte: ELW Einsatzgruppe , Feuerwehr Bad Schwalbach Drehleiter , Freiwillige Feuerwehr Bärstadt , Freiwillige Feuerwehr Wambach , Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Heute am frühen Morgen um kurz vor zwei, wurden wir nach Wambach zu einem Verdacht Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr alarmiert.

Anwohner wurden durch den piepsenden Rauchmelder aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr.

 
Vor Ort wurde die Tür aufgebrochen und Trupps unter schwerem Atemschutz sind zur Erkundung in das Gebäude gegangen, dabei konnten angebranntes Kochgut als Ursache feststellen werden.
 
Das Gebäude wurde anschließend mittels Überdruckbelüfter belüftet und an den Eigentümer übergeben.
 
Bei dem Einsatz ist niemand zu Schaden gekommen und alle Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

 

Pressemitteilung 

Rauchwarnmelder erweckt Aufmerksamkeit des Nachbarn in der Nacht

Durch einen piepsenden Rauchwarnmelder konnte eine Bewohnerin gerettet werden.

In den frühen Morgenstunden des 05.01.2021 wurde die Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad um 01:45 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr nach Wambach in die Straße „Alte Garten“ alarmiert. Ein Nachbar wurde durch einen piepsenden Rauchwarnmelder und Brandgeruch auf ein Brandereignis in einer Wohnung aufmerksam und alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr. Die Bewohner öffneten auf sein Klingeln und Klopfen nicht die Haustür, obwohl er sie zu Hause wusste.

Die Feuerwehr musste die Haustür des Einfamilienhauses gewaltsam öffnen, um sich Zutritt zu verschaffen. Ein Trupp ging unter Atemschutz und mit einem Strahlrohr in die verrauchte Wohnung vor, um nach den Bewohnern zu suchen. Eine Frau mittleren Alters konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Wohnbereich retten. Zur Rettung der Person erhielt der Trupp Unterstützung von einem weiteren Trupp unter Atemschutz. Die Frau wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung mit Verdacht einer Rauchgasinhalation übergeben, musste aber glücklicherweise nicht in eine Klinik gebracht werden. Eine ambulante Behandlung war ausreichend. Durch die beiden Trupps wurde das Haus nach weiteren Personen abgesucht, es war aber niemand sonst anwesend.

Anschließend wurde das verrauchte Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht und belüftet. Als Brandursache konnte eingebranntes Kochgut festgestellt werden. Das Kochgut wie auch der Herd wurden vom Angriffstrupp in einen sicheren Zustand gebracht.

Eingesetzt waren bei diesem Einsatz die Feuerwehren Wambach, Schlangenbad-Kern, Bärstadt und die ELW-Gruppe mit 36 Einsatzkräften sowie 3 Löschfahrzeugen und 6 sonstigen Fahrzeugen, die Drehleiter der Feuerwehr Bad Schwalbach-Kernstadt mit drei Einsatzkräften, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit 6 Rettungsdienstmitarbeitern und ein Streifenwagen der Polizei Bad Schwalbach mit zwei Einsatzkräften.

Der Einsatz konnte um kurz nach 3:00 Uhr beendet werden.

Hier zeigte sich wieder einmal, wie nützlich die gesetzlich in allen Räumen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen (können) sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, vorgeschriebenen Rauchwarnmelder sind. Ohne Rauchwarnmelder wäre dieses Ereignis sicher nicht so glimpflich ausgegangen.