Wir wurden am frühen Abend zu einem gemeldeten Wohnungsbrand nach Wambach alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Schwelbrand in einer Souterrainwohnung handelte.
Unverzüglich ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Der Schwelbrand konnte zügig lokalisiert und abgelöscht werden, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert wurde. Parallel dazu wurde die Wohnung kontrolliert.
Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurde eine Person in der Wohnung aufgefunden, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. In Gedanken sind wir bei den Hinterbliebenen und sprechen ihnen unser tiefes Mitgefühl in dieser schweren Zeit aus.
Offizieller Pressebericht der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad:
Am Donnerstagabend (11.07.24) wurden die Einsatzkräfte der Ortsteilfeuerwehren Schlangenbad-Kern, Georgenborn und Wambach, die Führungsunterstützungs-Gruppe, die Drehleiter der
Feuerwehr Bad Schwalbach sowie ein Rettungswagen des DRK um kurz nach 19:00 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem größeren Mehrfamilienhaus in der Rheingauer Straße in Schlangenbad-Kern alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine Rauchentwicklung über dem Gebäude sichtbar. Aus diesem Grund wurde noch die Ortsteilfeuerwehr Bärstadt nachalarmiert, um aufgrund der
Objektgröße ausreichend Einsatzkräfte und Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben.
Durch die baulichen Gegebenheiten im Objekt war es bereits zu einer Ausbreitung des Brandrauches über mehrere Geschosse in den Fluren gekommen. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen
zur Kontrolle der verrauchten Bereiche sowie zur Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr vor.
Das Gebäude wurde durch die Einsatzkräfte geräumt. Der Brand im zweiten Obergeschoss (Wohngeschoss) konnte schnell gelöscht werden; die Entrauchungsmaßnahmen mittels Hochleistungslüftern zogen sich allerdings etwas hin.
Die Brandwohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Bewohner kommen in einer anderen Wohnung vorübergehend unter. Alle anderen Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Eine Bewohnerin musste vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden.
Auch der Brandschutzaufsichtsdienst und Bürgermeister Marco Eyring waren an der Einsatzstelle, um sich ein Bild der Lage zu machen.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt, die mit zwei Streifenwagen und vier Einsatzkräften vor Ort war. Die Höhe des Sachschadens wird ebenfalls noch ermittelt.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Rheingauer Straße in diesem Bereich voll gesperrt.
Der Einsatz konnte für die über 50 Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr beendet werden.
Blick auf die Einsatzstelle (Foto: GBI Markus Faust/Feuerwehr Gemeinde Schlangenbad)
Blick auf die Einsatzstelle (Foto: Marius Hopf/Feuerwehr Gemeinde Schlangenbad)
Bürgermeister Marco Eyring im Gespräch mit Einsatzleiter Markus Faust (Foto: Marius Hopf/Feuerwehr Gemeinde Schlangenbad)
Zur überörtlichen Unterstützung wurden wir mit unserem Tanklöschfahrzeug TLF 20/25 zu einem Flächenbrand nach Bad Schwalbach – Lindschied alarmiert.
Zusammen mit weiteren Kräften aus Heidenrod, Taunusstein und Hohenstein unterstützen wir die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Schwalbach bei den Lösch- und Aufräumarbeiten.
Ein großes Dankeschön geht auch an die Bürgerinnen und Bürger Lindschieds, die nicht lange gezögert haben und die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt haben.
Pressebericht: Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis
Um 15:35 Uhr meldeten zahlreiche Anrufer einen sich schnell ausbreitenden Flächenbrand bei Bad Schwalbach-Lindschied. Zwischen einer Jugendhilfseinrichtung und der Ortsgrenze Lindschied stand ein Getreidefeld auf fast 38.000 Quadratmetern in Flammen. Durch den Wind wurde das Feuer bis an die Gärten der Wohnhäuser getrieben.
Durch einen Großeinsatz von über 100 Einsatzkräften aus dem gesamten Rheingau-Taunus-Kreis konnte der Brand nur wenige Zentimeter vor den Wohnhäusern gestoppt werden. Da eine starke Rauchentwicklung durch Lindschied zog, wurde über WarnApps und Cell-Broadcast eine Bevölkerungsinformation auf die Mobiltelefone gesendet. Die Rauchentwicklung war so weit sichtbar, dass sie zu Brandmeldungen in Eltville, Hohenstein und Taunusstein führte.
Nach einer Stunde war der Brand gelöscht. Mit einer Drohne wurde der Bereich kontrolliert und gezielt nachgelöscht. Für die Feuerwehr Bad Schwalbach war dies bereits der dritte Vegetationsbrand an diesem Tag. Drei Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.
Durch unseren Gemeindebrandinspektor wurden wir zu einem kleinen Feuer am Schlangenbader Grünschnittplatz alarmiert. Hier hatte ein Haufen mit diversen Kabeln und sonstigen Elektroteilen gebrannt.
Das „Feuer“ konnte mittels Schnellangriffseinrichtung rasch abgelöscht werden.
Schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang auf der B 260 Höhe Schlangenbad
Auf der B260 kam es im Bereich der Abfahrt Schlangenbad-Mitte zu einem schweren Frontalzusammenstoß zweier PKW, bei dem eine Person starb. Ein Auto ging nach dem Unfall in Flammen auf.
Die Leitstelle Rheingau-Taunus alarmierte um 16:47 Uhr mehrere Ortsteilfeuerwehren der Gemeinde Schlangenbad sowie umfangreiche Rettungsmittel zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf die Bundestraße 260.
Schon vor der Alarmierung haben Einsatzkräfte in Schlangenbad einen lauten Knall vernommen und sich in RichtungFeuerwehrgerätehaus begeben. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte man über dieser eine große schwarze Rauchwolke erkennen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden umgehend Löschmaßnahmen mittels Schnellangriffseinrichtung und unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Umsichtige Ersthelfer konnten beide Insassen aus dem brennenden PKW befreien. Es wurden bei dem Einsatz 4 Personen schwer verletzt und mit Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser verbracht. Leider kam für eine Person – trotz lebensrettender Sofortmaßnahmen – jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Wir unterstützten die Polizei bei der Absicherung der Einsatzstelle und stellten den Brandschutz sicher. Aufgrund der starken Verunreinigung der Bundesstraße wurde neben der Straßenmeisterei auch eine spezielle Kehrmaschine („Ölspurhexe“) nachgefordert.
Für die Rekonstruktion des Unfallherganges wurde durch die Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte mit Aufnahmen aus der Luft.
Die Ersthelfer, Unfallzeugen und Mitglieder der Feuerwehren wurden durch Einsatzkräfte der Notfallseelsorge Rheingau-Taunus noch vor Ort betreut.
Die B260 war im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden bis kurz nach 21 Uhr voll gesperrt.
Wir danken allen Ersthelfern vor Ort für ihre selbstlose Tat!
Zur überörtlichen Unterstützung wurden wir mit unserem Tanklöschfahrzeug TLF 20/25 zu einem Flächenbrand nach Bad Schwalbach – Langenseifen alarmiert. Aus bislang unbekannter Ursache brannten hier am Ortsrand ein etwa 27.000 Quadratmeter großes Feld sowie ca. 15 Rundballen.
Zusammen mit weiteren Kräften aus Heidenrod, Taunusstein und Lorch unterstützen wir die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Schwalbach bei den Löscharbeiten. Des Weiteren haben wir den „Abrollbehälter-Tank„, der an der Einsatzstelle als Pufferspeicher eingesetzt war, im sog. Pendelverkehr mit Löschwasser versorgt.
Ein großes Dankeschön geht auch an die Bürgerinnen und Bürger Langenseifens, die nicht lange gezögert haben und die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt haben.
Heute kurz vor 10 Uhr wurden wir zu einem Kaminbrand in Bärstadt alarmiert.
Die örtlichen Einsatzkräfte konnten noch auf der Anfahrt die Flammen aus dem Kamin schlagen sehen.
Der Kamin wurde mittels Drehleiter und Kehrwerkzeug, mit Unterstützung von einem Schornsteinfeger, gereinigt und ausgeräumt.
Das Gebäude wurde anschließend dem Bewohner übergeben.
WICHTIGER HINWEIS:
Wir weisen darauf hin, einen Kaminbrand NIEMALS mit Wasser zu löschen!!
Durch die Hitze verdampft das Wasser schlagartig und „sprengt“ den Kamin. Dabei kann es zu einem folgeschweren Gebäudebrand bzw. Gebäudeschäden kommen.