Einsatz 49/2026: Brandverdacht in Gebäude

Wir wurden am Abend zu einem gemeldeten Brandgeruch in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Patienten hatten in ihren Zimmern einen deutlichen Brandgeruch wahrgenommen, der vermutlich durch ein geöffnetes Fenster aus dem Außenbereich eingedrungen war. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war nur noch ein leichter Brandgeruch feststellbar.

Daraufhin kontrollierten mehrere Trupps die betroffenen Gebäudebereiche sowie die angrenzenden Außenbereiche auf der Gebäuderückseite und den umliegenden Grundstücken. Dabei konnten weder Rauch noch Feuer oder eine andere Gefahrenquelle festgestellt werden.

Als Ursache für den wahrgenommenen Brandgeruch konnte vermutlich ein kurz zuvor angezündeter Kamin in einem angrenzenden Gebäude in der Rheingauer Straße ausgemacht werden. Eine weitere Gefährdung bestand nicht.

 

Einsatz 48/2026: BMA-Einlauf

Kurz nach Einsatz 47/2026: BMA-Einlauf wurden wir erneut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Vor Ort konnte auch diesmal kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle wieder dem Betreiber übergeben.

 

Einsatz 47/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden am Mittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

 

Einsatz 45/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden am Nachmittag  zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einen Schlangenbader Gewerbebetrieb alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 44/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden am Nachmittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Wohnanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

 

Einsatz 43/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden am Nachmittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Wohnanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

 

Einsatz 42/2026: Sturmschaden

Aufgrund von Sturmböen wurden wir zu einer Gefahrenstelle im Bereich der Hessenallee alarmiert. Dort lag ein großer abgebrochener Ast über die gesamte Fahrbahnbreite und teilweise auf zwei geparkten Fahrzeugen. Auf dem Parkplatz oberhalb der Hessenallee lag zudem ein weiterer Ast auf einem Fahrzeug. Darüber hinaus hingen mehrere abgebrochene Äste noch im betroffenen Baum und drohten unkontrolliert auf die Fahrbahn und die dort abgestellten Fahrzeuge zu stürzen.

Die Äste auf der Hessenallee und dem Parkplatz wurden mittels Motorkettensäge entfernt. Für die Beseitigung der im Baum verbliebenen Äste wurde die Drehleiter aus Bad Schwalbach eingesetzt. Die Arbeiten erfolgten dabei mit einer Elektrokettensäge aus dem Drehleiterkorb.

 

Einsatz 39/2026: Waldbrand

Erneut wurden wir zu einem Waldbrand an der B54 zwischen Bad Schwalbach-Adolfseck und Hohenstein-Breithardt alarmiert. Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurde unser Tanklöschfahrzeug eingesetzt.

Vor Ort unterstützten wir zunächst beim Aufbau der Wasserversorgung zwischen der Einsatzstelle und der Kläranlage Bad Schwalbach. Hierzu wurde Schlauchmaterial ausgegeben und beim Verlegen der Schlauchleitung unterstützt. Für die Brandbekämpfung an der linken Flanke des Brandgebietes wurde weiteres Schlauchmaterial sowie Armaturen zur Wasserabgabe bereitgestellt. Zusätzlich unterstützten wir die Wasserversorgung im Pendelverkehr mit unserem Tanklöschfahrzeug zwischen der Einsatzstelle und Adolfseck.

 

Einsatz 35/2026: Verdacht Wald-/Flächenbrand

Am Abend wurden wir aufgrund eines gemeldeten Feuers in Wambach alarmiert. Ein aufmerksamer Anwohner hatte am Ortsrand in etwa 700 Metern Entfernung ein helles, flackerndes Licht wahrgenommen und daraufhin den Notruf gewählt. Da sich die vermutete Brandstelle im bebauten Wohngebiet befand, wurde der Bereich vorsorglich kontrolliert.

Während eine Einheit den vermuteten Bereich erkundete, fuhr eine weitere Einheit zum meldenden Anwohner, um die auffällige Lichtquelle aus dessen Sicht zu überprüfen. Zusätzlich wurde die Drohneneinheit aus Taunusstein hinzugezogen, deren Drohne den Bereich aus der Luft mit einer Wärmebildkamera kontrollierte.

Glücklicherweise konnte die vermeintliche Branderscheinung schnell aufgeklärt werden: Bei dem auffälligen Licht handelte es sich lediglich um einen hellen Außenstrahler. Ein Feuer konnte nicht festgestellt werden.

 

Einsatz 32/2026: Waldbrand

Offizieller Pressebericht der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad:

Großeinsatz bei Waldbrand im Bereich Bad Schwalbach – Schlangenbad – Taunusstein

Waldbrand fordert Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus

Am Mittwoch, den 05.08.26, kam es um ca. 13:15 Uhr zu einem Waldbrand im Wald zwischen der Kreisstraße K 663 (Roter Stein → Hettenhain) und Seitzenhahn. Durch die Leitstelle wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte aus Bad Schwalbach (Vollalarm), Schlangenbad-Kern, Heidenrod, Hohenstein und Aarbergen alarmiert. Das größte Problem war zunächst die genaue Örtlichkeit und die Zuwegung dorthin zu finden. Außerdem sorgte der Wind für eine schnelle Ausbreitung des Brandes. Der Brand im Bereich Mühlberg auf Bad Schwalbacher Gemarkung wies eine Fläche von etwa 10.000 m² auf. Eine weitere Brandfläche im Bereich Hammerberg auf Schlangenbader Gemarkung hatte eine Fläche von 15.000 m².

Um die Einsatzkräfte zu koordinieren und zu sammeln, wurde auf dem Parkplatz des Taunus Wunderland die Einsatzleitung und ein Bereitstellungsraum eingerichtet. Dort wurden alle Einsatzkräfte zunächst gesammelt, registriert und dann auf Anforderungen aus den einzelnen Einsatzabschnitten diesen zugewiesen. Der Einsatzabschnitt Bereitstellungsraum wurde von der Führungsunterstützungsgruppe der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad mit dem Einsatzleitwagen der Gemeinde geführt.

Ab etwa 24:00 Uhr wurden die Kräfte im Bereitstellungsraum und vor Ort bis zum nächsten Morgen auf etwa 100 Einsatzkräfte reduziert. Durch die Dunkelheit war eine weitere Arbeit im Wald zu gefährlich. Es wurden lediglich die Flanken gesichert, um eine weitere Ausbreitung über die bereits betroffene Fläche hinaus zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden insbesondere durch das unwegsame Gelände sowie zahlreiche brandgeschädigte Bäume, die unkontrolliert und plötzlich umzustürzen drohten, erschwert. Auch der Wind erschwerte die Löscharbeiten, da er anfangs die Flammen stark anfachte und die Ausbreitung beschleunigte und später die Glutnester immer wieder entfachte.

Um kurz nach 20:00 Uhr konnte plötzlich eine weitere Rauchsäule am Himmel in Richtung Fischbach entdeckt werden. Hier wurden weitere Kräfte aus Schlangenbad (Hausen, Obergladbach, Niedergladbach, Bärstadt), aus Heidenrod sowie aus dem Bereitstellungsraum alarmiert. Hier war ebenfalls in einer Hanglage eine Fläche von 8300 m² im Bereich Neunzehntberg zwischen der Kreisstraße K 669 und der Bundesstraße B 260 betroffen.

Dieser Einsatz dauerte für die Schlangenbader Einheiten bis etwa 2:30 Uhr.

 

Am Morgen des Donnerstags (06.08.26) übernahm der Einsatzleitwagen Schlangenbad zusammen mit der Führungsunterstützungsgruppe der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad um 7:30 Uhr wieder die Führung des Bereitstellungsraumes am Taunus Wunderland. Die Nachlöscharbeiten dauerten den ganzen Tag an. Um 17:30 Uhr wurde der Bereitstellungsraum dann aufgelöst.

Um 20:30 Uhr sammelten sich Einsatzkräfte aus Bärstadt und Obergladbach, um über Nacht die Kontrolle der Brandstelle auf Schlangenbader Gemarkung sowie die Nachlöscharbeiten zu übernehmen. Dabei konnten noch zahlreiche Glutnester aufgedeckt und abgelöscht werden. Eine große Unterstützung waren hierbei die Überflüge einer Drohne mit Wärmebildkamera.

Der Einsatz konnte für die Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad dann am Morgen um 8:00 Uhr beendet werden. Nach einer Ruhephase wurden am Nachmittag noch die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzklar gemacht.

 

Die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen funktionierte hervorragend. Nur so konnte diese außergewöhnliche Einsatzlage so schnell und sicher bewältigt werden. Vorhandene Einsatzkonzepte und permanente Zusammenarbeit haben sich bewährt.

 

 

Eingesetzte Kräfte:

Gemeinde Schlangenbad: Feuerwehr Schlangenbad-Kern, Bärstadt, Hausen v.d.H. Obergladbach, Niedergladbach und die Führungsunterstützungsgruppe.

Außerdem nahezu alle Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises mit mindestens einem überörtlichen Löschzug sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge.

Weiterhin die Betreuungszüge des ASB und des DRK zur Versorgung der Einsatzkräfte, das THW mit logistischer Unterstützung (Kraftstoff, Transport, Beleuchtung), Hessenforst mit zahlreichen Mitarbeitern und Forstwirten, mehrere Drohnengruppen der Feuerwehren, vier überörtliche Löschzüge der Feuerwehr Wiesbaden, ein überörtlicher Löschzug aus dem Main-Taunus-Kreis, der Rettungsdienst, die Polizei, die Ordnungspolizei Bad Schwalbach und Schlangenbad, die Bürgermeisterin von Bad Schwalbach, der Bürgermeister Schlangenbad und noch viele weitere Kräfte.

Über den gesamten Einsatzzeitraum waren rund 1.100 Einsatzkräfte eingesetzt.