Einsatz 50/2026: Ölspur

Wir wurden in der Nacht zu einer Ölspur auf der L3038 zwischen Georgenborn und Schlangenbad in Fahrtrichtung Schlangenbad alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich oberhalb der Brücke über die B260. Vor Ort trafen wir auf einen Streifenwagen der Polizei sowie einen Pkw, dessen Ölwanne beim Überfahren eines Steins beschädigt worden war. Infolgedessen trat Motoröl aus und verunreinigte die Fahrbahn.

Wir streuten die betroffenen Bereiche vor und hinter dem Fahrzeug mit Ölbindemittel ab und nahmen das ausgetretene Öl auf. Insgesamt wurden rund vier Quadratmeter Fahrbahn behandelt. Zur Warnung des nachfolgenden Verkehrs stellten wir zudem beidseitig der Gefahrenstelle Warnschilder auf.

 

Einsatz 49/2026: Brandverdacht in Gebäude

Wir wurden am Abend zu einem gemeldeten Brandgeruch in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Patienten hatten in ihren Zimmern einen deutlichen Brandgeruch wahrgenommen, der vermutlich durch ein geöffnetes Fenster aus dem Außenbereich eingedrungen war. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war nur noch ein leichter Brandgeruch feststellbar.

Daraufhin kontrollierten mehrere Trupps die betroffenen Gebäudebereiche sowie die angrenzenden Außenbereiche auf der Gebäuderückseite und den umliegenden Grundstücken. Dabei konnten weder Rauch noch Feuer oder eine andere Gefahrenquelle festgestellt werden.

Als Ursache für den wahrgenommenen Brandgeruch konnte vermutlich ein kurz zuvor angezündeter Kamin in einem angrenzenden Gebäude in der Rheingauer Straße ausgemacht werden. Eine weitere Gefährdung bestand nicht.

 

Einsatz 41/2026 ÜLZ: Bootsbrand am Rhein

Der überörtliche Löschzug der Gemeinde Schlangenbad wurde vorsorglich zu einem gemeldeten Bootsbrand in Walluf am Rhein alarmiert, um die örtlichen Einsatzkräfte bei Bedarf zu unterstützen. Nachdem sich alle Teileinheiten des Löschzuges am Gerätehaus in Wambach gesammelt hatten, verlegten wir gemeinsam im geschlossenen Verband nach Walluf.

Dort gingen wir im Bereitstellungsraum in Bereitschaft und standen für weitere Einsatzaufträge durch die Einsatzleitung zur Verfügung. Glücklicherweise konnte der Brand durch die örtlichen Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass ein Einsatz des überörtlichen Löschzuges nicht erforderlich war. Die Bereitstellung konnte daher bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehoben werden.

 

–Presse-Artikel–

Presseportal – Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis

Hessenschau

Wiesbadener Kurier

Hit Radio FFH

 

Einsatz 39/2026: Waldbrand

Erneut wurden wir zu einem Waldbrand an der B54 zwischen Bad Schwalbach-Adolfseck und Hohenstein-Breithardt alarmiert. Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurde unser Tanklöschfahrzeug eingesetzt.

Vor Ort unterstützten wir zunächst beim Aufbau der Wasserversorgung zwischen der Einsatzstelle und der Kläranlage Bad Schwalbach. Hierzu wurde Schlauchmaterial ausgegeben und beim Verlegen der Schlauchleitung unterstützt. Für die Brandbekämpfung an der linken Flanke des Brandgebietes wurde weiteres Schlauchmaterial sowie Armaturen zur Wasserabgabe bereitgestellt. Zusätzlich unterstützten wir die Wasserversorgung im Pendelverkehr mit unserem Tanklöschfahrzeug zwischen der Einsatzstelle und Adolfseck.

 

Einsatz 38/2026 ÜLZ: Wald-/Flächenbrand

Während unserer Wachbesetzung in Bad Schwalbach (siehe Einsatz 36/2026 ÜLZ: Wachbesetzung durch überörtlichen Löschzug) wurden wir zu einem kleinen Entstehungsbrand im Bereich zwischen Seitzenhahn und Hettenhain alarmiert. Vor Ort konnte ein begrenztes Brandereignis festgestellt werden, das von den eingesetzten Kräften schnell abgelöscht und damit eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte.

Nach kurzer Zeit war der Einsatz für uns beendet und wir kehrten zur Wachbesetzung nach Bad Schwalbach zurück.

Einsatz 36/2026 ÜLZ: Wachbesetzung durch überörtlichen Löschzug

Da die Feuerwehren der Stadt Bad Schwalbach aufgrund mehrerer gleichzeitig laufender Vegetationsbrände bereits an verschiedenen Einsatzstellen gebunden waren, wurde der überörtliche Löschzug der Gemeinde Schlangenbad vorsorglich zum Feuerwehrstützpunkt nach Bad Schwalbach alarmiert. Ziel war es, während der laufenden Einsätze den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen.

Nachdem sich alle Teileinheiten des Löschzuges am Gerätehaus in Wambach gesammelt hatten, verlegten wir gemeinsam im geschlossenen Verband nach Bad Schwalbach. Dort standen wir für weitere Einsatzlagen im gesamten Stadtgebiet bereit und hätten im Bedarfsfall durch die Leitstelle zu entsprechenden Einsätzen alarmiert werden können.

Während der Bereitstellung wurden wir zu einem kleinen Entstehungsbrand im Bereich zwischen Seitzenhahn und Hettenhain alarmiert (siehe Einsatz 38/2026 ÜLZ: Wald-/Flächenbrand). Der Brand konnte durch die eingesetzten Kräfte schnell gelöscht werden.

Nach insgesamt rund sechs Stunden konnte die Bereitstellung des überörtlichen Löschzuges aufgehoben werden.

 

Einsatz 27/2026: Wohnungsbrand

Offizieller Pressebericht der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad:

Vier leicht verletzte Bewohner und zwei verletzte Katzen bei Wohnungsbrand

Brand in der Küche einer Wohnung im Obergeschoß

Die Feuerwehren Georgenborn, Schlangenbad, Bärstadt und Wambach sowie die Führungsunterstützungsgruppe wurden am Montagmorgen (13.07.26) gegen 00:50 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Obergasse nach Wambach alarmiert.

Der zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Rettungswagen konnte noch Personen im Gebäude feststellen, daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf „Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Bei Ankunft der Feuerwehr hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen; die Wohnung war schon stark verraucht. Zwei Katzen wurden noch vermisst. Die Einsatzkräfte verschafften sich zügig Zugang zur Wohnung. Bei der Erkundung stellte sich dann heraus, dass die Küche in Brand geraten war.

Mit mehreren Trupps unter schweren Atemschutz konnte das Feuer schnell gelöscht und das Gebäude nach den Katzen und eventuell noch vorhandenen Personen abgesucht werden. Die beiden Katzen konnten durch einen Trupp unter Atemschutz aus dem ersten Obergeschoß gerettet werden. Sie wurden behelfsmäßig vom anwesenden Rettungsdienst mit Sauerstoff behandelt. Nach der Erstversorgung und der weiteren tiermedizinischen Abklärung wurden die Katzen durch die Feuerwehr in eine Tierklinik gebracht.

Parallel wurden die Wohnung sowie das gesamte Gebäude umfangreich belüftet.

Alle Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach der Sichtung durch den Rettungsdienst wurden drei der vier leicht verletzten Personen mit einer Rauchgasintoxikation vorsorglich zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Neben den Schlangenbader Feuerwehren waren auch die Feuerwehr Bad Schwalbach mit der Drehleiter, der Rettungsdienst mit sieben Fahrzeugen, die Einsatzleitung Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.

 

Einsatz 24/2026: eCall ohne Sprechkontakt

Am frühen Abend wurden wir zu einem ausgelösten eCall (automatischer Notruf) auf die B260 zwischen den Abfahrten Schlangenbad Süd und Schlangenbad Mitte alarmiert. Vor Ort stellten wir ein leicht beschädigtes Fahrzeug fest, das kurz zuvor mit einem Reh kollidiert war. Durch den Zusammenstoß wurde der automatische Notruf ausgelöst.

Die beiden Fahrzeuginsassen blieben glücklicherweise unverletzt. Für das Reh kam jedoch jede Hilfe zu spät. Während unserer Einsatzmaßnahmen sicherten wir die Unfallstelle ab. Hierfür musste die B260 im betroffenen Bereich zeitweise voll gesperrt werden.

 

Einsatz 23/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden am Mittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Wohnanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

 

Einsatz 22/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in eine Schlangenbader Hotelanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Schadensereignis festgestellt werden. Die Anlage hatte vermutlich durch Bauarbeiten ausgelöst.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.