Der Rettungsdienst forderte uns gemeinsam mit der Drehleiter aus Bad Schwalbach zur Unterstützung bei einer Patientenrettung aus dem zweiten Obergeschoss nach. Eine Bewohnerin war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte sich dabei eine Oberschenkelfraktur zugezogen. In der Wohnung befand sich lediglich eine enge Wendeltreppe, über die ein Transport der Patientin nicht möglich gewesen wäre.
Die Drehleiter wurde in der engen Hauseinfahrt positioniert und der Korb mit dem Modul zur Aufnahme einer Schleifkorbtrage ausgestattet. Anschließend wurde der Balkon im zweiten Obergeschoss zur Straßenseite angeleitert. Die Patientin wurde mittels Schleifkorbtrage über den Balkon in den Drehleiterkorb verbracht und schonend nach unten gefahren. Nach dem Umlagern übergaben wir die Patientin an den Rettungsdienst, der sie anschließend mit dem Rettungswagen in eine Klinik transportierte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war Rauchaustritt aus einem Fenster im ersten Obergeschoss erkennbar. Ein Nachbar befand sich mit einem Schlüssel vor Ort und ermöglichte den ersten Einsatzkräften den Zugang zur betroffenen Wohnung. Bei der Erkundung konnte festgestellt werden, dass vergessenes Kochgut auf dem eingeschalteten Herd die Rauchentwicklung verursacht hatte.
Das Kochgut wurde vom Herd entfernt. Anschließend wurden Belüftungsmaßnahmen mit einem Belüftungsgerät durchgeführt, um die Wohnung vom Rauch zu befreien.
Wir wurden in der Nacht zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.
Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.
Das Team von Rettungsdienst und Notarzt benötigte Unterstützung bzw. Tragehilfe bei einem kritischen Patienten. Daher wurden wir zusammen mit der Drehleiter aus Bad Schwalbach zu einem Wohngebäude in der Straße „Im Wiesengrund“ alarmiert.
Die Fenster der Dachgeschosswohnung in Richtung Straße waren für eine Rettung mittels Drehleiter jedoch zu klein. Auch der Rettungsversuch über ein Fenster auf der Giebelseite musste abgebrochen werden. Die Person wurde dann letztendlich mittels Tragetuch durch das Treppenhaus aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
Offizieller Pressebericht der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad:
Am Donnerstagabend (11.07.24) wurden die Einsatzkräfte der Ortsteilfeuerwehren Schlangenbad-Kern, Georgenborn und Wambach, die Führungsunterstützungs-Gruppe, die Drehleiter der
Feuerwehr Bad Schwalbach sowie ein Rettungswagen des DRK um kurz nach 19:00 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem größeren Mehrfamilienhaus in der Rheingauer Straße in Schlangenbad-Kern alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine Rauchentwicklung über dem Gebäude sichtbar. Aus diesem Grund wurde noch die Ortsteilfeuerwehr Bärstadt nachalarmiert, um aufgrund der
Objektgröße ausreichend Einsatzkräfte und Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben.
Durch die baulichen Gegebenheiten im Objekt war es bereits zu einer Ausbreitung des Brandrauches über mehrere Geschosse in den Fluren gekommen. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen
zur Kontrolle der verrauchten Bereiche sowie zur Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr vor.
Das Gebäude wurde durch die Einsatzkräfte geräumt. Der Brand im zweiten Obergeschoss (Wohngeschoss) konnte schnell gelöscht werden; die Entrauchungsmaßnahmen mittels Hochleistungslüftern zogen sich allerdings etwas hin.
Die Brandwohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Bewohner kommen in einer anderen Wohnung vorübergehend unter. Alle anderen Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Eine Bewohnerin musste vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden.
Auch der Brandschutzaufsichtsdienst und Bürgermeister Marco Eyring waren an der Einsatzstelle, um sich ein Bild der Lage zu machen.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt, die mit zwei Streifenwagen und vier Einsatzkräften vor Ort war. Die Höhe des Sachschadens wird ebenfalls noch ermittelt.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Rheingauer Straße in diesem Bereich voll gesperrt.
Der Einsatz konnte für die über 50 Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr beendet werden.
Blick auf die Einsatzstelle (Foto: GBI Markus Faust/Feuerwehr Gemeinde Schlangenbad)
Blick auf die Einsatzstelle (Foto: Marius Hopf/Feuerwehr Gemeinde Schlangenbad)
Bürgermeister Marco Eyring im Gespräch mit Einsatzleiter Markus Faust (Foto: Marius Hopf/Feuerwehr Gemeinde Schlangenbad)
Wir wurden am Mittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Rheingauer Straße alarmiert. Vor Ort stellten wir fest, dass die Auslösung durch einen Handdruckknopfmelder stattgefunden hatte, ohne dass ein Schadensereignis vorlag.
Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Handdruckknopfmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.
Heute Abend wurden wir von der Leitstelle erneut zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Krauskopfallee nach Georgenborn alarmiert. Nach der Erkundung durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz konnte ein Zimmerbrand jedoch ausgeschlossen werden. Vor Ort stellte sich heraus, dass an mehreren Stellen innerhalb der Wohnungsräumlichkeiten diverser Papiermüll verbrannt wurde.
Das Brandgut wurde abgelöscht und die mit Rauchgasen beaufschlagte Wohnung wurde mittels Drucklüfter ausgiebig belüftet. Eine Person wurde vorsorglich dem Rettungsdienst zugeführt.
Von der Leitstelle wurden unsere Mitglieder der ELW-Einsatzgruppe zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Friedrich-Heusser-Straße nach Bärstadt alarmiert. Ein aufmerksamer Nachbar hatte hier aus einem Gebäude einen piepsenden Rauchwarnmelder vernommen. Mit dem Hinweis, dass bereits Qualm aus der Küche dringt, wurde der Notruf abgesetzt.
Das Gebäude wurde von einem Trupp unter schwerem Atemschutz betreten und nach einem Brandherd sowie möglichen Personen abgesucht. Es stellte sich „glücklicherweise“ heraus, dass in der Küche „nur“ Kochgut angebrannt war, was zu der Verrauchung führte. Ein Bewohner konnte dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden. Das Gebäude wurde anschließend mittels Drucklüfter ausgiebig belüftet.
Vor Ort unterstützten wir die Einsatzleitung bei der Organisation und Dokumentation.
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