Einsatz 48/2025: Gefahrguteinsatz

Unsere Mitglieder der Gefahrguteinheit „CBRN-Zug Mitte“ des Rheingau-Taunus-Kreises wurden zur Unterstützung der örtlich zuständigen Feuerwehr zu einem Gefahrguteinsatz nach Taunusstein-Neuhof alarmiert. Zusammen mit Einsatzkräften aus Bärstadt und Hausen sowie Einheiten aus Bad Schwalbach, Hohenstein und Taunusstein haben wir uns am Feuerwehrstützpunkt in Bad Schwalbach getroffen, um von dort aus gemeinsam im Verband auszurücken.

Weitere Infos über den Einsatzverlauf könnt Ihr den nachfolgenden Facebook-Beiträgen von RTK112 Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst entnehmen.

 

Symbolbild LR

Einsatz 47/2025: Rettung unwegsames Gelände

Ein im Wald oberhalb des Thermalfreibades gestürzter Fahrradfahrer benötigte medizinische Hilfe. Zwei Personen, die bereits Erste Hilfe leisteten, wählten den Notruf 112. Aufgrund des unklaren Standortes der Person und der nicht näher bekannten Beschaffenheit der Waldwege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes und des Notarztes mit alarmiert.

Die Waldwege waren so gut befahrbar, dass der Rettungsdienst und der Notarzt mit ihren Fahrzeugen bis zur Unfallstelle fahren konnten. Vor Ort unterstützen unsere Einsatzkräfte bei der Erstversorgung der verunfallten Person. Sie wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Einsatz 41/2025: eCall ohne Sprechkontakt

Wir wurden am Abend zu einem ausgelösten „eCall“ (automatischer Notfallanruf) auf die B275 in den Bereich „Roter Stein“ zwischen Wambach und Bad Schwalbach alarmiert. An der gemeldeten Einsatzstelle konnte vom Rettungsdienst ein Fahrzeug vorgefunden werden, das glücklicherweise nur über einen Bordstein gefahren ist. Dadurch wurde versehentlich der eCall ausgelöst. Der Einsatz konnte demnach noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle abgebrochen werden.

 

Wie funktioniert der automatische Notruf?
eCall steht dabei für „emergency call“, also Notfallanruf. Dieser wird nach einem schweren Unfall automatisch abgesetzt. Das hat den Vorteil, dass selbst dann ein Notruf gesendet wird, wenn der Fahrer bewusstlos ist. Ist der Fahrer ansprechbar, kann er dann weitere Details per Sprachverbindung durchgeben. Die wesentlichsten Daten, zum Beispiel über den Ort des Unfalls, die Art der Auslösung (manuell oder automatisch) oder das Fahrzeug und die Anzahl der Insassen werden aber ohnehin gleich mit gesendet. Das System ist dank Crash-Sensoren auch in der Lage, einen schweren Unfall von einem Parkrempler zu unterscheiden. Im letzteren Fall macht der eCall nichts.
eCall ist ein von der Europäischen Union vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, das die Hersteller seit dem 31. März 2018 in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einbauen müssen.
(Quelle: CARMADA)

 

(Quelle Beitragsbild: FEUERWEHR MAGAZIN / ADAC)

(Quelle Titelbild: MARIUS VASSNES, WIKIPEDIA)

Einsatz 40/2025: Person in Aufzug vermutet

Noch während des Verlaufs von Einsatz 39/2025 haben wir über Funk von der Zentralen Rettungsleitstelle in Bad Schwalbach mitgeteilt bekommen, dass im Nachbargebäude ebenfalls Personen in den beiden Aufzügen vermutet werden.

Auch diese konnten ins Erdgeschoss verfahren und kontrolliert werden. Nach dem Öffnen der Kabinentüren konnten aber auch hier glücklicherweise keine Personen im Inneren der Aufzüge festgestellt werden.
Die Anlage wurde dem Haustechniker übergeben.