Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Einsatz 47/2025: Rettung unwegsames Gelände
Ein im Wald oberhalb des Thermalfreibades gestürzter Fahrradfahrer benötigte medizinische Hilfe. Zwei Personen, die bereits Erste Hilfe leisteten, wählten den Notruf 112. Aufgrund des unklaren Standortes der Person und der nicht näher bekannten Beschaffenheit der Waldwege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes und des Notarztes mit alarmiert.
Die Waldwege waren so gut befahrbar, dass der Rettungsdienst und der Notarzt mit ihren Fahrzeugen bis zur Unfallstelle fahren konnten. Vor Ort unterstützen unsere Einsatzkräfte bei der Erstversorgung der verunfallten Person. Sie wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Einsatz 41/2025: eCall ohne Sprechkontakt
Wir wurden am Abend zu einem ausgelösten „eCall“ (automatischer Notfallanruf) auf die B275 in den Bereich „Roter Stein“ zwischen Wambach und Bad Schwalbach alarmiert. An der gemeldeten Einsatzstelle konnte vom Rettungsdienst ein Fahrzeug vorgefunden werden, das glücklicherweise nur über einen Bordstein gefahren ist. Dadurch wurde versehentlich der eCall ausgelöst. Der Einsatz konnte demnach noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle abgebrochen werden.
Wie funktioniert der automatische Notruf?
eCall steht dabei für „emergency call“, also Notfallanruf. Dieser wird nach einem schweren Unfall automatisch abgesetzt. Das hat den Vorteil, dass selbst dann ein Notruf gesendet wird, wenn der Fahrer bewusstlos ist. Ist der Fahrer ansprechbar, kann er dann weitere Details per Sprachverbindung durchgeben. Die wesentlichsten Daten, zum Beispiel über den Ort des Unfalls, die Art der Auslösung (manuell oder automatisch) oder das Fahrzeug und die Anzahl der Insassen werden aber ohnehin gleich mit gesendet. Das System ist dank Crash-Sensoren auch in der Lage, einen schweren Unfall von einem Parkrempler zu unterscheiden. Im letzteren Fall macht der eCall nichts.
eCall ist ein von der Europäischen Union vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, das die Hersteller seit dem 31. März 2018 in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einbauen müssen.
(Quelle: CARMADA)
(Quelle Beitragsbild: FEUERWEHR MAGAZIN / ADAC)
(Quelle Titelbild: MARIUS VASSNES, WIKIPEDIA)
Einsatz 40/2025: Person in Aufzug vermutet
Noch während des Verlaufs von Einsatz 39/2025 haben wir über Funk von der Zentralen Rettungsleitstelle in Bad Schwalbach mitgeteilt bekommen, dass im Nachbargebäude ebenfalls Personen in den beiden Aufzügen vermutet werden.
Auch diese konnten ins Erdgeschoss verfahren und kontrolliert werden. Nach dem Öffnen der Kabinentüren konnten aber auch hier glücklicherweise keine Personen im Inneren der Aufzüge festgestellt werden.
Die Anlage wurde dem Haustechniker übergeben.
Einsatz 39/2025: Person in Aufzug vermutet
Aufgrund eines andauernden Stromausfalls wurden Personen in einem Aufzug eines Appartementhauses vermutet.
Der Fahrstuhl konnte nach unten in das Erdgeschoss verfahren werden. Nach dem Öffnen der Kabinentür konnten keine Personen im Aufzug festgestellt werden.
Die Anlage wurde dem Haustechniker übergeben.
Noch während des Einsatzverlaufs wurden wir über Funk zu Einsatz 40/2025 alarmiert.
Einsatz 38/2025: Rettung unwegsames Gelände
Eine auf einem Feld vor Bärstadt gestürzte Person benötigte medizinische Hilfe. Aufgrund der nicht näher bekannten Beschaffenheit der angrenzenden Wege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie der örtlich zuständigen Feuerwehreinheit mit alarmiert.
Ein Einweiser konnte die Einsatzkräfte in Empfang nehmen und zu der verunfallten Person auf das Feld führen. Nach der Erstversorgung wurde sie mittels Schleifkorbtrage im Land Rover zurück zum Rettungswagen transportiert und mit diesem zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Einsatz 36/2025: Ölspur
Durch das komplette Ortsgebiet zog sich eine längere Ölspur. Aufgrund des Regens waren in regelmäßigen Abständen einzelne Flecken zu sehen, die in bunten Regenbogenfarben schimmerten.
Die Ölspur wurde an mehreren Stellen in der Hohlstraße, Mühlstraße und Rheingauer Straße mittels Bindemittel abgestreut und aufgenommen.
Zusätzlich wurde die Bundesstraße B260 im Bereich zwischen Rauenthal und Wambach abgefahren und kontrolliert. Hier konnten keine Verunreinigungen festgestellt werden.
Einsatz 33/2025: PKW droht abzustürzen
Aus nicht bekannten Gründen geriet eine Autofahrerin mit der vorderen Hälfte ihres PKWs über den Parkplatz des Thermalfreibads hinaus in das angrenzende Buschwerk. Der PKW drohte dort an einer Böschung abzustürzen.
Das Fahrzeug wurde gesichert und anschließend aus dem Grün herausgezogen.

