Einsatz 18/2026: Privater Feuer-/Rauchwarnmelder

Wir wurden am Abend zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Wohngebäude alarmiert. Eine Kontrolle der betroffenen Wohnung sowie der angrenzenden Bereiche ergab jedoch keine Feststellungen. Weder konnte ein ausgelöster Rauchmelder noch Brandgeruch oder eine sonstige Gefahrenlage festgestellt werden.

 

Einsatz 17/2026: Privater Feuer-/Rauchwarnmelder

Kurz vor Mitternacht wurden wir durch aufmerksame Nachbarn zu einem ausgelösten privaten Feuer-/Rauchwarnmelder in einem Apartmentgebäude in Schlangenbad alarmiert. Das laute Piepen machte auf die Situation aufmerksam und führte zur Alarmierung der Feuerwehr.

Bereits im Flur vor der betroffenen Wohnung war Brandgeruch wahrnehmbar. Um uns Zugang zu der Wohnung zu verschaffen, öffneten wir die Wohnungstür zerstörungsfrei mit geeignetem Werkzeug. Anschließend ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vor. Dabei stellte sich heraus, dass angebranntes Kochgut auf einer heißen Herdplatte die Auslösung des Melders verursacht hatte. Das Kochgut wurde von der Kochstelle entfernt und im Spülbecken mit Leitungswasser abgelöscht.

In der Wohnung befand sich zudem eine Person, die durch den Rettungsdienst sowie einen Notarzt medizinisch versorgt werden musste.

Abschließend belüfteten wir die leicht verrauchte Wohnung ausgiebig. Zusätzlich kontrollierten wir angrenzende Wohnungen auf derselben sowie auf den darüber- und darunterliegenden Etagen. Hierbei konnten keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt werden.

 

Einsatz 16/2026: Verkehrsunfall

Am Sonntagmittag wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit zunächst gemeldeter eingeklemmter Person nach Georgenborn im Bereich der Mainstraße, Abfahrt Frauenstein, alarmiert. Vor Ort fanden wir ein Fahrzeug vor, das teilweise auf einer Leitplanke sowie auf einem Glascontainer zum Stehen gekommen war. Entgegen der ersten Meldung war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen. Zwei weitere beteiligte bzw. beschädigte Pkw konnten im weiteren Straßenverlauf festgestellt werden.

Eine verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Wir sicherten die Einsatzstelle ab und sperrten den betroffenen Bereich während der Rettungsmaßnahmen vollständig für den Fahrzeugverkehr. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

 

Einsatz 13/2026: BMA-Einlauf nach angebranntem Kochgut

Am Mittag wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Ursache für die Auslösung war angebranntes Kochgut in einer Mikrowelle. Vor Ort konnten wir lediglich einen leichten Geruch feststellen, eine Verrauchung lag nicht vor.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders, dem Belüften des betroffenen Bereiches und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben. Die betroffene Mikrowelle wurde durch den Haustechniker vorsorglich außer Betrieb genommen.

 

Einsatz 10/2026: BMA-Einlauf nach angebranntem Kochgut

Wir wurden am Morgen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in eine Wohnanlage nach Georgenborn alarmiert. Diese hatte aufgrund eingebranntem Kochgut ausgelöst. Vor Ort war jedoch keine Verrauchung und nur noch ein leichter Geruch nach Angebranntem wahrnehmbar.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders, dem Belüften des betroffenen Bereiches und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 08/2026: Tragehilfe mit Drehleiter

Der Rettungsdienst forderte uns gemeinsam mit der Drehleiter aus Bad Schwalbach zur Unterstützung bei einer Patientenrettung aus dem zweiten Obergeschoss nach. Eine Bewohnerin war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte sich dabei eine Oberschenkelfraktur zugezogen. In der Wohnung befand sich lediglich eine enge Wendeltreppe, über die ein Transport der Patientin nicht möglich gewesen wäre.

Die Drehleiter wurde in der engen Hauseinfahrt positioniert und der Korb mit dem Modul zur Aufnahme einer Schleifkorbtrage ausgestattet. Anschließend wurde der Balkon im zweiten Obergeschoss zur Straßenseite angeleitert. Die Patientin wurde mittels Schleifkorbtrage über den Balkon in den Drehleiterkorb verbracht und schonend nach unten gefahren. Nach dem Umlagern übergaben wir die Patientin an den Rettungsdienst, der sie anschließend mit dem Rettungswagen in eine Klinik transportierte.

 

Einsatz 06/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in eine Schlangenbader Hotelanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Schadensereignis festgestellt werden. Die Anlage hatte vermutlich durch Wasserdampf ausgelöst.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 04/2026: BMA-Einlauf

Wir wurden am Mittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Schlangenbader Klinik alarmiert. Vor Ort konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Brandmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 02/2026: BMA-Einlauf nach angebranntem Kochgut

Nach Auslösung der Brandmeldeanlage erkundeten wir den betroffenen Bereich im Objekt in der Rheingauer Straße. Bereits im Flur der Etage war deutlicher Geruch nach angebranntem Kochgut wahrnehmbar. Nach dem Betreten der betroffenen Wohnung bestätigte sich die Ursache: In der Küche befand sich angebranntes Kochgut in einem Topf.

Der Topf wurde mit Leitungswasser gefüllt anschließend zum Abkühlen auf den Balkon der Wohnung gestellt. Danach belüfteten wir die Wohnung sowie den betroffenen Flur mit einem Elektro-Drucklüfter ausgiebig. Da die Wohnung weiterhin bewohnbar war, übergaben wir diese im Anschluss wieder an den Bewohner. Nach dem Zurücksetzen der Brandmeldeanlage übergaben wir das Objekt an den Betreiber.

 

Einsatz 43/2025 ÜLZ: Großbrand eines Gebäudekomplexes

Am Nachmittag wurde der Überörtliche Löschzug der Gemeinde Schlangenbad zu einem Großbrand nach Niedernhausen alarmiert. Vor Ort unterstützen wir die örtlichen Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräteträgern.

 

Zeitungsartikel des Wiesbadener Kuriers:

Großbrand in Oberseelbacher Reifenlager ist gelöscht

Mehr als 250 Einsatzkräfte haben von Donnerstagmittag bis in den nächsten Morgen hinein einen Großbrand Gewerbegebiet in der Oberseelbacher Lochmühle bekämpft. Am Freitag gegen 6 Uhr bestätigt uns die Feuerwehr dann: Das Feuer ist gelöscht, die Brandwache läuft. Drei Menschen wurden bei dem Brand verletzt.

Gegen 12.30 Uhr waren bei der Leitstelle mehrere Notrufe wegen der starken Rauchentwicklung eingegangen. Schon auf der Anfahrt sei die dichte, dunkle Rauchsäule kilometerweit sichtbar gewesen, so die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine etwa 25 mal 20 Meter große Halle in Vollbrand. In dem Gebäude befanden sich ein Reifenhandel mit mindestens 200 gelagerten Reifen, eine Schreinerei, eine Werkstatt und ein Metallbaubetrieb. Alle Menschen, auch aus dem sich auf dem Gelände befindenden Fitnessstudio, wurden zeitig evakuiert.

Feuer griff auf angrenzendes Gebäude über

Immer wieder kam es zu Explosionen von Gasflaschen und platzenden Reifen, was den Einsatz zusätzlich gefährlich machte. Außerdem musste ein Flüssiggastank gekühlt werden, der massiv unter Brandeinwirkung stand.

Das Feuer griff im Verlauf auf einen direkt angrenzenden Gebäudekomplex über. Dort hatte sich der Brand bereits in das Dach gefressen. Um an die Flammen zu gelangen, musste die Dachkonstruktion großflächig geöffnet werden, teilweise unter Einsatz von Höhenrettern. Da in dem Altbau vermutlich Asbest verbaut war, wurden strenge Schutzmaßnahmen umgesetzt, unter anderem eine Ausweitung des Atemschutzeinsatzes und besondere Hygieneregeln zur Dekontamination.

Am Morgen danach zeigte sich das ganze Ausmaß der Verwüstung: Der betroffene, über Jahrzehnte gewachsene private Gebäudekomplex erstreckt sich über etwa 60 Meter Länge und 25 Meter Breite. Der Sachschaden kann laut Polizei derzeit noch nicht abgeschätzt werden, werde allerdings in Millionenhöhe liegen. Bislang seien keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen festgestellt worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Seit Freitagmorgen ist nur noch eine Brandwache vor Ort, um zu verhindern, dass sich neue Feuer aus Glutnestern entwickeln könnten.

Feuerwehren verhindern Waldbrand in Oberseelbach

Und nicht nur das, die Feuerwehr verhinderte außerdem einen Waldbrand. Denn direkt angrenzend befindet sich ein Waldstück. Funkenflug und Wärmestrahlung drohten, hier ebenfalls ein Feuer auszulösen. Das konnte durch gezielte Löschangriffe verhindert werden, wie Kreisbrandmeister Michael Ehresmann berichtete.

Anwohner bringen den Rettungskräften Eis

Die sommerliche Hitze mit Temperaturen weit über 30 Grad wurde zur besonderen Herausforderung für die Feuerwehren: Über 100 Atemschutzgeräte wurden bis Mitternacht verbraucht, immer wieder mussten Trupps frühzeitig aus dem Innenangriff zurückgezogen werden. Zwei Feuerwehrleute erlitten Hitzeserschöpfungen und wurden medizinisch versorgt. Eine Person aus einem der betroffenen Betriebe wurde mittelschwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

„Es ist einfach übermenschlich, was die Einsatzkräfte über 17 Stunden geleistet haben, bei der Hitze und in voller Montur“, lobt Niedernhausens Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig (CDU), die den ausharrenden Helfern in den frühen Morgenstunden ein Frühstück serviert hat. „Ich bin sehr dankbar, dass es keine Schwerverletzten gab.“ Besonders gefreut haben sich die Einsatzkräfte auch über eine Geste der Anwohner, die spontan große Mengen Eis am Stiel an die Einsatzstelle gebracht hatten.

Offenbar keine größeren Umweltschäden

Wegen der starken Rauchentwicklung war am Donnerstag umgehend eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben worden, die bis 21.20 Uhr Bestand hatte. Die Bürger wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten. Messfahrzeuge kontrollierten fortlaufend die Luft- und Wasserqualität. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei wurden keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Durch die starke Thermik seien Rauchpartikel größtenteils in höhere Luftschichten getragen worden, hieß es.

Mit hohem Aufwand gelang es nach bisherigen Erkenntnissen, die Umweltauswirkungen zu begrenzen, wiewohl die Untere Wasserschutzbehörde des Kreises auch am Freitag weiterhin Proben nahm. An der ehemaligen Lochmühle fließt der Dasbach, ein Wasserschutzgebiet grenzt an. Aus den brennenden Hallen traten Betriebsstoffe aus, die drohten, sich mit dem Löschwasser zu vermischen und in den Daisbach und das angrenzende Wasserschutzgebiet zu gelangen. In enger Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde errichteten Einsatzkräfte mobile Dämme und setzten Ölbindemittel ein, um die Ausbreitung zu verhindern.

Spontane Hilfe kam auch von örtlichen Firmen: Ein in Niedernhausen wohnender Unternehmer stellte Tankfahrzeuge zur Verfügung und pumpte das kontaminierte Löschwasser ab, um es nach Niederseelbach zu bringen. Dort wurden etwa 20 bis 30 Kubikmeter in Tanks zwischengelagert, die die Firma Sun Chemical zur Verfügung gestellt hatte, wie Maier-Frutig dankbar berichtete. Die Niedernhausener Stadtwerke leiteten derweil laut Ehresmann Löschwasser über die Kanalisation direkt in die Kläranlage um.

Der Einsatz forderte nicht nur Personal, sondern auch logistische Stärke. Mehr als 250 Einsatzkräfte waren mit über 70 Fahrzeugen beteiligt. Die Landstraße 3026 musste über Stunden gesperrt werden, überörtliche Kräfte sammelten sich bei der Feuerwehr Idstein.

Neben der Bürgermeisterin von Niedernhausen, Lucie Maier-Frutig, war Landrat Sandro Zehner über Stunden vor Ort; beide dankten den Einsatzkräften persönlich für ihre Arbeit.

Im Einsatz

Aus dem Rheingau-Taunus-Kreis:

  • Feuerwehren Aarbergen, Bad Schwalbach, Eltville, Geisenheim, Heidenrod, Hohenstein, Hünstetten, Idstein, Niedernhausen, Rüdesheim, Schlangenbad, Taunusstein, Waldems
  • Führungsgruppe ELW 2 des Rheingau-Taunus-Kreises
  • Technisches Hilfswerk Heidenrod, Technisches Hilfswerk Idstein
  • Einsatzleitung Rettungsdienst
  • Einsatzleitwagen Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe
  • Vier Rettungswagen und ein Notarzt von ASB und DRK
  • Betreuungszug des ASB

Überörtliche Unterstützung:

  • Feuerwehr Limburg, Brandschutzaufsichtsdienst Limburg-Weilburg
  • Feuerwehr Wiesbaden
  • Werkfeuerwehr Industriepark Höchst
  • Brandschutzaufsichtsdienst RP Darmstadt

 

 

Weitere Berichte: