Einsatz 17/2026: Privater Feuer-/Rauchwarnmelder

Kurz vor Mitternacht wurden wir durch aufmerksame Nachbarn zu einem ausgelösten privaten Feuer-/Rauchwarnmelder in einem Apartmentgebäude in Schlangenbad alarmiert. Das laute Piepen machte auf die Situation aufmerksam und führte zur Alarmierung der Feuerwehr.

Bereits im Flur vor der betroffenen Wohnung war Brandgeruch wahrnehmbar. Um uns Zugang zu der Wohnung zu verschaffen, öffneten wir die Wohnungstür zerstörungsfrei mit geeignetem Werkzeug. Anschließend ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vor. Dabei stellte sich heraus, dass angebranntes Kochgut auf einer heißen Herdplatte die Auslösung des Melders verursacht hatte. Das Kochgut wurde von der Kochstelle entfernt und im Spülbecken mit Leitungswasser abgelöscht.

In der Wohnung befand sich zudem eine Person, die durch den Rettungsdienst sowie einen Notarzt medizinisch versorgt werden musste.

Abschließend belüfteten wir die leicht verrauchte Wohnung ausgiebig. Zusätzlich kontrollierten wir angrenzende Wohnungen auf derselben sowie auf den darüber- und darunterliegenden Etagen. Hierbei konnten keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt werden.

 

Einsatz 16/2026: Verkehrsunfall

Am Sonntagmittag wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit zunächst gemeldeter eingeklemmter Person nach Georgenborn im Bereich der Mainstraße, Abfahrt Frauenstein, alarmiert. Vor Ort fanden wir ein Fahrzeug vor, das teilweise auf einer Leitplanke sowie auf einem Glascontainer zum Stehen gekommen war. Entgegen der ersten Meldung war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen. Zwei weitere beteiligte bzw. beschädigte Pkw konnten im weiteren Straßenverlauf festgestellt werden.

Eine verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Wir sicherten die Einsatzstelle ab und sperrten den betroffenen Bereich während der Rettungsmaßnahmen vollständig für den Fahrzeugverkehr. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

 

Einsatz 15/2026 ELW: Brandverdacht in Gebäude

Am Abend wurden unsere Mitglieder der ELW-Einsatzgruppe zu einem Brandverdacht nach Bärstadt alarmiert. Im Bereich der Heizungsanlage eines Wohnhauses war ein leichter Brandgeruch wahrnehmbar, jedoch konnten weder offenes Feuer noch eine Rauchentwicklung festgestellt werden. Auch die Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine Auffälligkeiten.

Die Heizungsanlage wurde vorsorglich außer Betrieb genommen. Im Anschluss übergaben wir die Einsatzstelle an die Bewohner.

 

Einsatz 12/2026: Wohnungsbrand

Wir wurden am frühen Abend zu einem gemeldeten Wohnungsbrand nach Wambach alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Schwelbrand in einer Souterrainwohnung handelte.

Unverzüglich ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Der Schwelbrand konnte zügig lokalisiert und abgelöscht werden, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert wurde. Parallel dazu wurde die Wohnung kontrolliert.

Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurde eine Person in der Wohnung aufgefunden, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. In Gedanken sind wir bei den Hinterbliebenen und sprechen ihnen unser tiefes Mitgefühl in dieser schweren Zeit aus.

 

Einsatz 11/2026: Verkehrsunfall

Offizieller Pressebericht der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad:

Schwerer Verkehrsunfall auf der L 3037 zwischen dem Roten Stein und dem Taunus Wunderland

Ein Fahrzeug kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, Fahrer schwer verletzt

Am Sonntagabend ereignete sich im Gemeindegebiet Schlangenbad um kurz nach 20:00 Uhr auf der Landesstraße L 3037 zwischen dem Roten Stein und dem Taunus Wunderland ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrer kam mit seinem VW-Kleinwagen aus noch ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Linkskurve von der Fahrbahn ab. Nach ersten Erkenntnissen wurde der PKW neben der Fahrbahn von einem kleineren, nachgebenden Baum angehoben und prallte dann mit dem Dach gegen einen massiven Baum. Der Fahrer wurde durch das eingedrückte Dach in seinem Kleinwagen eingeklemmt und schwer verletzt.

Durch den Rettungsdienst wurde der Patient zunächst im Fahrzeug Erstversorgt. Im Anschluss befreite ihn die Feuerwehr mittels zweier hydraulischer Rettungssätze aus dem Fahrzeug. Der Patient wurde dann mit einem Rettungsbrett aus dem PKW gehoben und dem Rettungsdienst übergeben.
Außerdem wurde die Einsatzstelle mit mehreren Lichtmasten weiträumig ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt.
Der schwerverletzte Patient wurde mit dem Rettungswagen in eine nahegelegene Klinik gebracht.

Die Landesstraße war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten in beide Richtungen voll gesperrt.
Der genaue Unfallhergang wird noch durch die Polizei ermittelt.
Für die Feuerwehr war der Einsatz um 21:30 Uhr beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Wambach, Bärstadt, Schlangenbad-Kern, die Führungsunterstützungsgruppe sowie die Feuerwehr Seitzenhahn mit 12 Fahrzeugen und 54 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug und 4 Kräften und die Polizei mit einem Streifenwagen.

 

 

Einsatz 08/2026: Tragehilfe mit Drehleiter

Der Rettungsdienst forderte uns gemeinsam mit der Drehleiter aus Bad Schwalbach zur Unterstützung bei einer Patientenrettung aus dem zweiten Obergeschoss nach. Eine Bewohnerin war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte sich dabei eine Oberschenkelfraktur zugezogen. In der Wohnung befand sich lediglich eine enge Wendeltreppe, über die ein Transport der Patientin nicht möglich gewesen wäre.

Die Drehleiter wurde in der engen Hauseinfahrt positioniert und der Korb mit dem Modul zur Aufnahme einer Schleifkorbtrage ausgestattet. Anschließend wurde der Balkon im zweiten Obergeschoss zur Straßenseite angeleitert. Die Patientin wurde mittels Schleifkorbtrage über den Balkon in den Drehleiterkorb verbracht und schonend nach unten gefahren. Nach dem Umlagern übergaben wir die Patientin an den Rettungsdienst, der sie anschließend mit dem Rettungswagen in eine Klinik transportierte.

 

Einsatz 07/2026: Verdacht Gebäudebrand

Beim Eintreffen der Feuerwehr war Rauchaustritt aus einem Fenster im ersten Obergeschoss erkennbar. Ein Nachbar befand sich mit einem Schlüssel vor Ort und ermöglichte den ersten Einsatzkräften den Zugang zur betroffenen Wohnung. Bei der Erkundung konnte festgestellt werden, dass vergessenes Kochgut auf dem eingeschalteten Herd die Rauchentwicklung verursacht hatte.

Das Kochgut wurde vom Herd entfernt. Anschließend wurden Belüftungsmaßnahmen mit einem Belüftungsgerät durchgeführt, um die Wohnung vom Rauch zu befreien.

 

Symbolbild LR

Einsatz 05/2026: Rettung unwegsames Gelände

Eine im Wald oberhalb des Friedhofs in Hausen gestürzte Person benötigte medizinische Hilfe. Aufgrund des unklaren Standortes der Person und der nicht näher bekannten Beschaffenheit der Waldwege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit alarmiert.

Vor Ort unterstützen unsere Einsatzkräfte die örtliche zuständige Feuerwehreinheit sowie den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der verunfallten Person. Sie wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Symbolbild LR

Einsatz 47/2025: Rettung unwegsames Gelände

Ein im Wald oberhalb des Thermalfreibades gestürzter Fahrradfahrer benötigte medizinische Hilfe. Zwei Personen, die bereits Erste Hilfe leisteten, wählten den Notruf 112. Aufgrund des unklaren Standortes der Person und der nicht näher bekannten Beschaffenheit der Waldwege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes und des Notarztes mit alarmiert.

Die Waldwege waren so gut befahrbar, dass der Rettungsdienst und der Notarzt mit ihren Fahrzeugen bis zur Unfallstelle fahren konnten. Vor Ort unterstützen unsere Einsatzkräfte bei der Erstversorgung der verunfallten Person. Sie wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Einsatz 41/2025: eCall ohne Sprechkontakt

Wir wurden am Abend zu einem ausgelösten „eCall“ (automatischer Notfallanruf) auf die B275 in den Bereich „Roter Stein“ zwischen Wambach und Bad Schwalbach alarmiert. An der gemeldeten Einsatzstelle konnte vom Rettungsdienst ein Fahrzeug vorgefunden werden, das glücklicherweise nur über einen Bordstein gefahren ist. Dadurch wurde versehentlich der eCall ausgelöst. Der Einsatz konnte demnach noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle abgebrochen werden.

 

Wie funktioniert der automatische Notruf?
eCall steht dabei für „emergency call“, also Notfallanruf. Dieser wird nach einem schweren Unfall automatisch abgesetzt. Das hat den Vorteil, dass selbst dann ein Notruf gesendet wird, wenn der Fahrer bewusstlos ist. Ist der Fahrer ansprechbar, kann er dann weitere Details per Sprachverbindung durchgeben. Die wesentlichsten Daten, zum Beispiel über den Ort des Unfalls, die Art der Auslösung (manuell oder automatisch) oder das Fahrzeug und die Anzahl der Insassen werden aber ohnehin gleich mit gesendet. Das System ist dank Crash-Sensoren auch in der Lage, einen schweren Unfall von einem Parkrempler zu unterscheiden. Im letzteren Fall macht der eCall nichts.
eCall ist ein von der Europäischen Union vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, das die Hersteller seit dem 31. März 2018 in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einbauen müssen.
(Quelle: CARMADA)

 

(Quelle Beitragsbild: FEUERWEHR MAGAZIN / ADAC)

(Quelle Titelbild: MARIUS VASSNES, WIKIPEDIA)